Tor Guides

Tor in Russland nutzen - obfs4-Bruecken und Anti-Zensur-Techniken

Seit Dezember 2021 sperrt Roskomnadzor (die russische Telekomueberwachungsbehoerde) den Zugang zu oeffentlichen Tor-Relais. Trotzdem nutzen Millionen russischer Nutzer weiterhin Tor dank Bruecken und pluggable Transports. Diese Anleitung erklaert, wie man sich von Russland aus mit Tor verbindet, indem man die Roskomnadzor-Zensur umgeht.

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Tor-Zensur in Russland - Stand 2026

Was gesperrt ist und was noch funktioniert:

  • Oeffentliche Relais gesperrt: Die IP-Adressen bekannter Tor-Relais stehen auf der schwarzen Liste von Roskomnadzor. Eine direkte Verbindung ohne Bruecke ist nicht moeglich.
  • obfs4 weiterhin effektiv: Dieser Transport tarnt den Tor-Verkehr als normalen HTTPS-Verkehr. Russische DPI-Systeme haben Schwierigkeiten, ihn zu identifizieren.
  • Snowflake wachsend: Nutzt WebRTC, um den Tor-Verkehr ueber freiwillige Browser zu tunneln. Schwer zu sperren, da sich die IPs staendig aendern.
  • meek-azure: Leitet den Verkehr ueber Microsoft Azure-Infrastruktur. Sehr schwer zu sperren. Langsam aber zuverlaessig.

Bruecken von Russland aus erhalten und konfigurieren

Methoden zum Erhalten von Bruecken, wenn torproject.org gesperrt ist:

  1. Per E-Mail: Sende eine E-Mail an [email protected] von Gmail oder Riseup mit dem Betreff "get transport obfs4". Du erhaeltst automatisch Bruecken.
  2. Ueber Telegram: Der Bot @GetBridgesBot des Tor Projects verteilt Bruecken per Telegram.
  3. Konfiguration im Tor Browser: Starte Tor Browser > "Configure Connection" > "Use a Bridge" > "Provide a bridge I know" > Fuege die obfs4-Bruekkenadressen ein.
  4. Snowflake integriert: Im Tor Browser waehle "snowflake" aus der Liste der in der App enthaltenen Transports.

VPN + Tor - Die ideale Kombination fuer Russland

Warum VPN und Tor zusammen von Russland aus verwenden:

  • Tor-Nutzung vor ISP verbergen: Ohne VPN kann dein russischer Provider sehen, dass du versuchst, dich mit dem Tor-Netzwerk zu verbinden. Mit einem aktiven VPN sieht er nur einen verschluesselten Tunnel.
  • Kommerzielles VPN vs. privater Server: Bekannte kommerzielle VPNs sind oft in Russland gesperrt. Ein privater VPN-Server auf einem Offshore-VPS hat eine einzigartige, nicht katalogisierte IP-Adresse.
  • Verbindungsreihenfolge: Aktiviere zuerst das VPN, dann starte den Tor Browser. Deine echte IP bleibt sogar vor den Tor-Eingangsrelais verborgen.

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  • IPs nicht auf russischen Sperrlisten

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